Feuerwehrhaus Lindenberg

Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch unser Feuerwehrhaus

Feuerwache

Aufgrund des akuten Platzmangels im Rathaus Lindenberg wurde im Jahr 1981 das neue Feuerwehrgerätehaus in der Lindenberger Hauptstraße erbaut. Hierbei wurde die Kapazität der Fahrzeughalle auf insgesamt acht Garagen erweitert.

Das Gerätehaus beinhalten unter anderem eine zentrale Atemschutzwerkstatt, die Atemschutzübungsstrecke, die Schlauchwaschhalle mit angeschlossenem Schlauchturm, den Unterrichtsraum und das Floriansstüble.

Fahrzeughalle

In den mittlerweile zehn Fahrzeughallen sind alle Einsatzfahrzeuge und alle zusätzlichen Gerätschaften untergebracht. Zur Pflege der Einsatzfahrzeuge wurde eine dieser Garagen als Waschhalle konzipiert.

Hinter den Einsatzfahrzeugen befinden sich seit dem Anbau im Jahr 2019/2020 die Spindräume, in denen die Einsatzkleidung untergebracht sind.

Atemschutzwerkstatt

 In der Atemschutzwerkstatt findet die gesamte Wartung, Reinigung und Instandsetzung der Atemschutzgeräte statt. Neben den eigenen Gerätschaften werden hier auch die Atemschutzgeräte diverser Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Lindau gewartet.
2019/2020 wurden die Räumlichkeiten und die Ausstattung der Atemschutzwerkstatt komplett erneuert.

Anbau an die Fahrzeughalle

2020 wurde das Feuerwehrhaus um zwei neue vollwertige Fahrzeugstellplätze erweitert. Diese können auch als Durchfahrtsgaragen benutzt werden. Es stehen nun zehn vollwertige Fahrzeugstellplätze zur Verfügung.

Neue Spindräume

Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurden auch die Spinde aus der Fahrzeughalle ausgelagert und ein separater Raum dafür eingerichtet.

Schlauchlager

Das Schlauchlager dient zur Aufbewarung der einsatzbereiten Rollschläuche. Zusätzlich sind hier diverse Ersatzteile, wie Feuerwehrleinen, Schaummittel, Besen und Schaufeln gelagert.

Schlauchwäsche

Die Schlauchwäsche dient zur Reinigung, Wartung und Instandsetzung der im Einsatz verwendeten Rollschläuche. Nach der Reinigung und der Überprüfung ihrer Dichtheit werden sie zum Trocknen im Schlauchturm aufgehängt.

Atemschutzübungsstrecke

Jeder Atemschutzgeräteträger muss mindestens einmal pro Jahr eine Leistungsüberprüfung ablegen. Hierfür betreibt die Feuerwehr Lindenberg die Atemschutzübungsstrecke des Landkreis Lindau (B).

Diese Leistungsüberprüfung beginnt und endet im Vorraum. Für die Überprüfung der Kondition stehen hierbei drei Geräte zur Verfügung. Jeder Teilnehmer muss entweder die Endlosleiter, den Stepper oder den Hammer beweltigen.

Der zweite Teil der Leistungsüberprüfung findet im Kriechparcour statt. Hierbei wird die Zusammenarbeit der Trupps und der Umgang mit den Gerätschaften unter engsten Platzverhältnisse überprüft.

Der sogenannte Zielraum ist die letzte taktische Station des Streckendurchgangs. Das Übungsszenario bildet hierbei ein Zimmerbrand um das vorgehen der Trupps unter sehr schlechter Sichtverhältnissen überprüfen zu können. Für eine realistische Übung wird der gesamte Raum mit künstlichem Rauch (Disconebel) gefüllt.

Unterrichtsraum

Der Unterrichtsraum wird für die theoretische Ausbildung, spezielle Schulungen und Veranstaltungen verwendet.
Zur technischen Ausstattung gehören ein Tageslichtprojektor, ein Beamer, ein Computer, ein Diaprojektor sowie ein Fernseher mit Video und DVD Player.

Floriansstüble

Das Floriansstüble dient als Gemeinschafts- und Aufenthaltsraum, um nach Übungen oder Einsätzen für das leibliche- und seelische Wohl der Einsatzkräfte zu sorgen.

Küche

Die Küche wurde Ende 2006, größtenteils in Eigenleistung, komplett neu und nach den Anforderungen der Feuerwehr gefertigt. Die Küche ist mit einem Gas- und Cerankochfeld, einer großen Kaffeemaschine sowie mit einem großen Getränkekühlschrank ausgestattet.